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Erfahrungsbericht 6

 7 Tage Mondsee mit Ropana vom 31.08. – 06.09.02
 

   Am Samstag fuhren Mara und ich beschwingt, aber ohne große Erwartungen zum
   Ropana-Seminar an den Mondsee. Wir hatten uns vorgenommen, falls diese Therapie
   so ist wie die in Amsterdam, uns sofort auszuklinken und einfach Urlaub zu machen.

   Wir waren viel zu früh dran und schipperten deshalb bei strahlendem Sonnenschein
   mit einem Ausflugsdampfer 1 Stunde auf dem Mondsee rum, mit vielen schönen
   Gesprächen und gegenseitigem Verstehen.

   Um 17.00 trudelten wir dann ein und fanden die Gruppe schon fast vollzählig ganz
   entspannt draußen am Biertisch vor. Die Begrüßung war sehr herzlich und man war sich
   gar nicht fremd.

   Nach der Zimmerzuteilung gab es sofort Abendessen und bereits dort ging die Therapie los.
   Roland wurde da schon soviel gefragt, dass er ganz spontan gleich am Tisch seine Einführung
   machte. Später ging es aber dann doch im Seminarraum weiter, wo wir gleich mit den
   Leitsätzen arbeiteten. Es machte wirklich Spaß, diese laut vorzulesen und ich merkte,
   dass ich immer sicherer wurde.

   Von 8 Stottis waren 3 Leute bereits in Amsterdam bei Del Ferro und alle hatten fast die
   gleichen Erfahrungen gemacht. Eine unglaublich schwarze, negative Atmosphäre ,
   Anschreien, Niedermachen, von Psychologie keine Spur. Mein Selbstwertgefühl war
   danach fast nicht mehr vorhanden und mein Sprechen nach 3 Tagen zuhause noch
   schlechter als vorher.

   Rolands Therapie wurde aus purer Verzweiflung geboren, denn er war auch bei Ingrid Del Ferro.

   Er erinnerte sich danach an das mentale Denken aus dem Leistungssport, mit dem er
   schon länger beruflich arbeitete.

   War das vielleicht auf das Sprechen auch anwendbar???

   Er probierte an sich einige Methoden aus und die Ropana-Methode war geboren mit der Idee,
   einen Stotter-Block sofort nachzubereiten, das richtige Sprechen abzuspeichern.

   Roland ist für mich authentisch, weil er selber stotterte und uns jetzt das gute Sprechen,
   das Ergebnis vorlebt.

   Was wissen andere Therapeuten, die ihr Wissen nur aus der Schule im Rahmen ihrer
   Ausbildung erhalten, schon von den Ängsten und Tricks der Stottis???

   Roland weiß alles darüber, deshalb glaubt man ihm auch sofort die Ropana-Methode.

   Alles war Therapie, ob im Seminarraum, beim Essen, Baden oder abends noch bis
   Mitternacht und jeder machte begeistert mit. Ich möchte keine einzige Sekunde dieser
   Woche missen, es war einfach sagenhaft schön und lehrreich. Wir durften kleine
   Statements vor der Gruppe halten, selbst das Vorlesen machte riesige
   Freude. Besonders Albert war dabei unser Star.

   Mentales Denken, Rhetorik-Kurse, spontanes Sprechen, Leitsätze lesen und, und, und...
   Die Woche war einfach viel zu kurz.

   Selbst das angsteinflößende Telefonieren machte Spaß. Wir lasen vorher spezielle
   Leitsätze und dann ging es tatsächlich wirklich gut. Wir durften Stottis aus der
   österreichischen Selbsthilfegruppe anrufen, die vorher nichts davon wussten und haben
   dabei viel gelacht. Obwohl ich Vereine hasse wie die Pest, bin ich freiwillig Mitglied bei
   den Ösis geworden!

   Genau das begleitete mich durch diese Woche  -  Lachen !!!

   Wir haben am Mondsee auch geweint, aber Lachtränen wegen der vielen Lachanfälle.

   Speziell am letzten Abend und Tag waren wir sehr kreativ. Mara machte ein umwerfendes
   Gedicht von dieser ereignisreichen Woche und wir lagen vor lauter Lachen fast unter dem
   Tisch.

   Wir dichteten einen Ropana-Kanon, den wir gleich begeistert sangen.

   „Frohgemut und flüssig sama, denn wir haben ja Ropana...“

   Ein Ropana-Rapsong wurde geboren. „Feuert die Amygdala, rufen wir Ropana, feuert
   die Amygdala, rufen wir Ropana...“

   Roland wusste teilweise nicht mehr, wie seine Methode denn nun richtig heißt,
   weil wir dauert Wortspiele machten. Ropana- Rapona?!

   „ Rapona, zum Abschied sag ich dir good bye, Ropana, die Woche ging zu schnell vorbei.

   Werner stottert nicht, wollte nur Lisa begleiten, Urlaub machen und am Laptop arbeiten,
   aber er kam nicht dazu. Nachdem er sich einen kleinen, normalen Hänger leistete, durfte
   er bei uns mitmachen und merkte, dass es ihm auch gut tat, es ihn in Bezug auf
   Managerschulungen weiterbrachte. Für uns Stottis war er ein großer Gewinn,
  denn so merkten wir, dass auch Normalsprecher Ängste und Schwierigkeiten beim Sprechen
   haben.

   Matthias zeigte uns Übungen aus seiner Musikausbildung mit Charme und Kompetenz,
   die für das richtige Atmen sehr wichtig und nützlich waren.

   Lisa und Werner schenkten uns am 1. Morgen eine indianische Übung, atmen in die vier
   Himmelsrichtungen. Sie dauerte eine ¾ Stunde und jeden Morgen waren wir 5-6 Leute,
   die begeistert mitmachten.

   Roland ist ein sehr flexibler Mensch und so fingen wir deshalb einfach etwas später mit der
   Therapie an, die aber, wer wollte, sowieso leicht bis Mitternacht dauerte.

   Roland ließ uns immer eine sehr lange Leine, war uns ein verständnisvoller Freund,
   wusste aber genau, wann er uns wieder liebevoll auf die Ropana-Methode aufmerksam
   machen musste.

   Wie war doch alles ganz anders als in Amsterdam, von Ausklinken keine Rede mehr,
   dazu war alles viel zu spannend!

   Ich zehre von dieser Mondseewoche und vermisse alle sehr!

 

   Andrea:               

bullet

   Ruhepol, warmherzig, immer für uns da, Ausstrahlung und Charme, liebevoll, hilfsbereit

   Mara:                  

bullet

   meine liebe Freundin seit Jahrzehnten, immer für Überraschungen gut, voll Witz,
   Humor und guter Laune, mit Ernsthaftigkeit gespickt, ideenreich  

   Lisa:                    

bullet

   die Sportliche, die uns das Atmen in alle Himmelsrichtungen mit
   Begeisterung schmackhaft machte, tanzbegabt, aufgeschlossen, interessiert an allem

   Werner:              

bullet

   redegewandt, witzig, atmete auch für uns in alle Himmelsrichtungen,
   hilfsbereit, voller Hingabe und Begeisterung bei uns Stottis dabei

   Matthias:           

bullet

   unser Sunnyboy, brachte uns zum Lachen, hatte viele tolle Ideen,
   fragte Roland Löcher in den Bauch wegen Ropana, vielseitig begabt,
   charmant

   Albert:                

bullet

   Ruhepol, verschmitztes Lächeln, Supervorleser, verständnisvoller Zuhörer

   Christian:          

bullet

   Ausdauer, mutig, nettes Lächeln, guter Zuhörer, charmant, Supersportler

   Roland:              

bullet

   liebevolle lange Leine, Lachen, Humor und Witz, warmherzig, redegewandt,
   Geduld, voller Ideen, Kompetenz, ausdrucksstark,  kreativ, spontan, flexibel,
   Supertherapeut

   Ich freue mich schon heute auf ein Wochenendseminar mit alten und neuen Freunden, wo
   ich wieder gutes Reden in meiner Amygdala, wie beim Neueintrag beim Handy, abspeichern
   darf.

   Übrigens besuchte uns Erika, um ihr Gedicht zur Hochzeit der Tochter vor der Gruppe zu proben.
   Das Gedicht war   supergut, die Premiere war auch gut, bis auf einen Hänger, den sie aber gleich
   nachbereitet hat.

   Eine Salzburger Logopädin wollte die Ropana-Methode kennenlernen und war fassungslos,
   wie gut wir alle sprachen. Ich glaube, besonders hat ihr die Atmosphäre in der Gruppe gefallen,
   wie wir alle miteinander umgingen, uns Pausen beim Sprechen gönnten, uns einfach die Zeit
   nahmen, die wir brauchten.

   Es war eine Superwoche, aber wir wissen auch, dass das Sprechen so nicht bleibt!!!

   Deshalb dürfen wir mindestens zweimal am Tag 60 Leitsätze laut sprechen. Es macht aber
   einfach Spaß sie zu artikulieren, zu modulieren, mit der Stimme zu spielen.

   Sprechen ist einfach schön, Nachbereitung auch!

   Zu der tollen Atmosphäre haben aber auch die Heimleiter des Jugendgästehauses,
   Ulli und Walter beigetragen. Wir fühlten uns total frei und hatten alle Räume zur Verfügung.

   Ulli war immer herzlich, freundlich und um unser Wohlbefinden besorgt. Tee, Kaffee,
   Saft und Wasser standen immer griffbereit.

   Und erst Walter! So einen Superkoch muss man erst einmal finden. Er verwöhnte uns jeden
   Tag mit seinen tollen und kreativen Gerichten, auch das Auge konnte sich dabei richtig satt
   sehen.

   Mit kleinen Statements vor der Gruppe ging diese ereignisreiche Woche dann so langsam
   zu Ende und mit einem weinendem, aber auch lachendem Auge verabschiedeten wir uns von
   mittlerweile ganz, ganz guten und vertrauten Freunden.

   Beschwingt, voller guter Gedanken und vielen Ideen fuhren Mara und ich ganz gemütlich
   über Attersee, Wolfgangsee und Fuschlsee wieder zurück auf die Autobahn und düsten heimwärts.

   Auf jeden Fall haben wir alle eine flüssige Zukunft vor uns und sind auf der Überholspur!

   Herzlichst Brigitte Friedrich

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Stand: 21. Januar 2005